Nach langer Zeit mal wieder ein Update auf meiner Seite. Es hat sich nun auch etwas geändert, und zwar arbeite ich seit 2 Wochen nicht mehr bei Majocca, sondern in einer Schule für Strassenkinder. Das ganze hat sich ergeben, da ich mit meiner Arbeit im Büro nicht mehr so zufrieden war und deshalb über Majocca die Möglichkeit bekommen habe, im Centro del Día Englisch- und Gitarreunterricht zu geben. Ich habe jetzt 4 verschiedene Englischgrtuppen, die aber eigentlich alle bei Null anfangen. Im Centro del Día kommen täglich ca. 50 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 21 Jahren und werden auf öffentliche Schulen vorbereitet. Zuvor gingen sie nicht zur Schule, sondern verkauften Dinge auf der Strasse. Diese Kinder leben aber nicht auf der Strasse, sondern haben ein Zuhause. Jedenfalls macht mir die neue Arbeit Spass, ist aber sehr anstrengend. Die Kids testen natürlich erstmal aus, wie weit sie es mit mir treiben können, und haben sicher auch schon gemerkt, dass ich in manchen Situation noch etwas unsicher bin...Das nutzen sie natürlich schamlos aus. Aber ich habe inzwischen meine Methoden gefunden und komme immer besser zurecht. Meine Arbeit geht jetzt noch bis Ende Juni, dann gehts nochmal einen Monat reisen und am 2. August werde ich wieder ins Kaff Gronau zurueckkehren.
Ansonsten war ich nun auch endlich das erste Mal für ein Wochenende in Mexico City, wo ich bei Tobi gepennt habe. Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich viel von der 20 Mio Stadt gesehen, der erste Eindruck war aber sicherlich: WOW. Einfach unglaublich gross... Naja, dieses Wochenende werde ich wahrscheinlich nochmal gehen, denn um die Stadt kennenzulernen reicht ein Wochenende sicherlich nicht aus.
Dann war ich noch auf dem Vicente Fernandez Konzert, so ziemlich die grösste lebende Mariachilegende Mexikos. War genial!
Bis bald
David
Dienstag, 20. Mai 2008
Neuigkeiten
Eingestellt von Dever @ 20:36 3 Kommentare
Donnerstag, 27. März 2008
Bilder
video mit geschrei der brüllaffen
Eingestellt von Dever @ 21:30 1 Kommentare
Montag, 24. März 2008
Chiapas
die letzte woche habe ich in chiapas verbracht und dabei jede menge dinge gesehen und erlebt. nachdem wir (ariane, katrin, manu, tobi und zuleika) zunaechst 2 tage in oaxaca verbracht haben, wo manu und ich ja schon waren, ging es in der nacht von sonntag auf montag weiter nach tuxtla, der hauptstadt von chiapas. dort haben wir den unglaublichen canion sumidero mit einem boot durchfahren und dabei bis zu 1,5 km hohe felswaende bestaunt und sogar ein paar krokodile gesehen. danach folgte ein tag im kleinen aber wunderschoenen san cristobal de las casas. um unserem gemeinsamen wunsch ein paar tage in der wildnis chiapas zu verbringen reisten wir weiter an die lagos de montebello, wo wir zwei naechte ungestoert an einem kleinen see zelteten. durch den dschungel die grenze an guatemala entlang ging es dann weiter bis zu den mayaruinen von yaxchilan, die einzigartig mitten im urwald liegen und nur durch eine halbstuendige bootsfahrt zu erreichen sind. angekommen muss man sich dann durch den dschungel schlagen um die beeindruckenden ruinen zu entdecken. dabei ist man umgeben von dem furchteinfloessenden geschrei der bruellaffen. am gleichen abend machten wir uns noch auf nach palenque, wo wir uns auf einem netten campingplatz niederliessen. am karfreitag ging es dann zu den ruinen von palenque, die zu den beeindruckendsten in ganz mexiko zaehlen. kein wunder, dass an diesem feiertag die hoelle loswahr, was die ganze sache natuerlich ein bisschen weniger toll machte. dennoch hat es sich natuerlich gelohnt, das ganze anzuschauen, auch wenn kein foto ohne mindestens 60 touristen moeglich war. auch der wasserfall von misol ha, eine halbe stunde suedlich von palenque, war voller touris, aber das laesst sich in einer ferienwoche einfach nicht vermeiden. der wasserfall war nichtsdestotrotz klasse! am naechsten morgen (wir sind nun schon am samstag) gings zu den wasserfaellen agua azul, wo wir ziemlich frueh ankamen und deshalb vielen touristen aus dem weg gehen konnten. man konnte toll schwimmen und auch etwas abseits der wege den immer mehr anstroemenden menschen aus dem weg gehen. von agua azul aus trennten sich dann unsere wege, denn katrin und manu machten sich noch auf den weg an die karibikkueste, wobei es fuer tobi, ariane und mich schon hiess, die heimreise anzutreten.
alles in allem haben wir viele spannende dinge erlebt, es hat einiges nicht geklappt, wie wir uns vorgenommen hatten, letztendlich hatten wir aber dann immernoch glueck im unglueck. auch denke ich dass vor allem diese dinge, die nicht vorher zu planen waren, die reise so genial gemacht haben.
bald werde ich die bilder hochladen, viele dinge lassen sich einfach nicht mit worten beschreiben.
jetzt heisst es wieder arbeiten, aber ist auch ok...naja, freu mich schon auf die naechste reise, im mai ist es wieder soweit... :-)
bis dann
david
Eingestellt von Dever @ 11:24 0 Kommentare
Samstag, 8. März 2008
2008 Klappe die Erste
Hab schon lang nichts mehr geschrieben, deshalb hier mal wieder eine Nachricht, damit sich keiner Sorgen um mich macht. Was ist in den letzten beiden Monaten so passiert? Anfang Januar hatten wir das Halbjahrescamp von meiner Austauschorganisation, das ich richtig gut fand, vor allem weil ich die ganzen Leute wieder gesehen habe (¡Bilder!). Dann wurde ich von meiner Arbeit aus Ende Januar eine Woche in ein weit entferntes Doerfchen zwischen den Bergen geschickt, um dort zu helfen eine Herberge fuer Kinder anzustreichen. Es war echt beeindruckend zu sehen, wie die Menschen dort leben und ich werde dieses Erlebnis wohl nie vergessen (¡Bilder!). Im Moment habe ich viel Arbeit, da wir nun nach monatelangem vorbereiten endlich richtig mit dem Projekt an den Universitaeten angefangen haben. Dort heisst es nun also die Studenten zu motivieren, damit sie sich in einer sozialen Organisation als Freiwillige engagieren. Keine leichte Aufgabe, doch ich habe es mir ehrlich gesagt schwieriger vorgestellt, es gibt doch ganz schoen viele Jugendliche, die helfen moechten. Jedoch muessen wir noch 10 der insgesamt 15 Universitaeten besuchen und man soll ja nicht zu voreilig Schluesse ziehen.
Es gibt ausserdem nun auch die Bilder von meiner Weihnachtsreise, ich sage nur Sonnenuntergang am Pazifik...

Ich plane auch schon meine naechste Reise, ueber Ostern gehts nach Chiapas, was sicherlich nochmal ein richtiges Highlight dieses Jahres wird. Davon dann bald mehr...
Hasta Pronto
David
Eingestellt von Dever @ 18:27 1 Kommentare
Donnerstag, 3. Januar 2008
Reisetagebuch
So, seit heute Nacht um 1.30Uhr bin ich nun wieder zurueck Puebla. Die letzten 16 Tage waren sehr aufregend und ich hab sehr viel gesehen. Ich fang am Besten chronologisch an.
Tag 1-3. Queretaro: Hier hab ich im Projekt bei Antonia aus Kiel geschlafen, sie wohnt zusammen mit 10 Jugendlichen aus kleinen Doerfern und hilft ihnen beim Lernen...Die Stadt hat mir sehr gefallen, super ruhig und sehr sauber. Das Stadtentrum ist sehr schoen, es gibt Unmengen von Kathedralen, Queretaro gilt als e katholischste Stadt Mexicos. Das will was heissen, denn Mexico ist sicherlich eines der katholischsten Laender der Welt. Ich habe in Queretaro jedenfalls sehr schoene Tage gehabt und mit Antonia einen super Guide.
Tag 4. San Miguel de Allende: Aufgrund vieler Empfehlungen habe ich einen Abstecher ins naheglegene San Miguel gemacht. Ach ja, Antonia hat kurzerhand entschlossen, bis Weihnachten mit mir zu reisen. Der Ort ist fuer einen Tag wirklich schoen, dann hat man aber auch schon alles sehenswerte gesehen. Hauptattraktion war wie so oft die beeindruckende Kathedrale gegenueber des zocalos (stadtzentrum;hier in fast jeder Stadt ein Platz mit Brunnen, Baeumen und Baenken, rundherum cafes und restaurants). In San Miguel haben sich viele Retner aus den Vereinigten Staaten niedergelassen, da es durch seine ruhige und entspannende zugleich aber auch sehr traditionell mexikanische Atmosphaere durchaus anziehend auf Toristen wirkt. Demzufolge sind auch die Preise mindestens doppelt so hoch wie durchschittlich. Hat sich aber fuer einen Tag auf jeden Fall gelohnt. Abends gings dann weiter nach Guanajuato...
Tag 5 und 6. Guanajuato: Die 2 Naechte in Guanjuato haben Toni und ich bei Mariana, einer Freundin von Toni, verbracht. Guanajuato war fuer mich die schoenste der Staedte, die ich waehrend meiner Reise kennengelernt habe. Die Stadt hatte fuer mich etwas magisches an sich, ich bin durch die Strasen gelaufen und ich kam mir vor wie in einem Traum. Die Stadt ist voller kleiner Gassen, die Haeuser sind alle in den verschiedensten Farben bemalt und vom Aussichtspunkt, der Statue "El Pipila"(Held waehrend des Unabhengigkeitskreges) hat man einen sagenhaften Ausblick auf die zwischen Berge "gequetschte" Stadt. Es war einfach ein Vergnuegen durch diese Stadt zu spazieren, wobei es durch das staendige auf und ab auch durchaus anstrengte. Nicht zu vergessen, dass es waehrend meiner Reise tagsueber nicht ein einziges mal weniger als 25 Grad hatte. Toll war auch die ausserhalb der Stadt gelegene Mine, die wir besuchten und dabei bis ueber 60 Meter unter die Erde hinabstiegen. Guanajuato konnte ueber Jahrhunderte hinweg durch seine Gold- und Platinvorkommen enormen Reichtum schoepfen und auch heute wird noch eifrig gegraben. Auch die anliegende Kirche ist voller Gold und dadurch sehr beeindruckend. Ein weiteres Spektakel war das Mumienmuseum, welches unter anderem die kleinste Mumie der Welt besitzt.
Tag 7 und 8. Guadalajara: Die 2 Tage in Guadalajara (oder Gda) waren eindeutig zu wenig um die 4 Mio Stadt gut kennenzulernen. Nichtsdestotrotz habe ich die Stadt mit einem netten Eindruck und einem neuen Hard Rock Cafe T-Shirt verlassen. Und ich hab ne super Elektroparty mit nur vollgekifften Junkeys miterleben duerfen...war echt strange...Das Zentrum von Gda ist aber auf jeden Fall echt toll, viele Plaetze, es gibt hier ausnahmsweise keinen zocalo, vielmehr so ungefaehr 5. Die Kathedrale ist unvorstellbar gross und es gibt auch ein ziemlich interessantes Museum mit einem fast vollstaendigen Mammutskelett.
Den Rest am Strand...Am 23. bin ich von Gda weiter an die Kueste von Michoacan gefahren, welche zwar nicht so bekannt ist (haeufiges Zitat "Was, Michoacan hat doch gar keine Kueste?!?!?"), aber dadurch auch weniger gefuellt mit Touristen. Ich habe also in 4 Tagen verschiedene Straende gen Sueden begutachtet und ich war echt beeindruckt. Super Felsformationen, klares Wasser, tolle Wellen, Sonnenuntergaenge erster Sahne, und auch ueberall noch ein paar nette Menschen. Die Naechte verbrachte ich am Strand fuer gewoehnlich in meiner Haengematte, die zur Grundausruestung eines jeden Strandtravellers gehoeren sollte. Man zahlt gar nichts oder viellecht 30 pesos pro Nacht, was im Moment aufgrund des superstarken Euros nicht einmal 2 Euro sind.
Puerto Escondido und Umgebung: Nachdem ich Weihnachten also ziemlich seltsam verbracht hatte, habe ich mich am 26. kurzerhand entschlossen den langen, 18 stuendigen Weg an die Kueste Oaxacas anzutreten, um dort dann mit Freunden meiner Austauschorganisation ins neue Jahr zu feiern. Puerto Escondido war leider total ueberfuellt, an der Playa Principal war es beinahe unmoeglich auch nur einen Quadratmillimeter Wasser zu ergattern. Deshalb sind wir an den anliegenden Strand Zicatela gegangen, welcher fuer seine Surfwettbewerbe in aller Welt bekannt ist. Wenn man schon mal da ist, muss man dann natuerlich auch einmal den so beliebten Wassersport ausprobieren, muss ja riesig spass machen...pustekuchen...nach einer Stunde verlaesst man mit aufgerissenen Nippel und einem steifen Nacken, dazu Muskelkader vom paddeln, genervt das Wasser, versucht es kurz darauf nochmal, denn soooo schwer kanns ja nicht sein, aber das macht die sache dann nur noch frustrierender. Naja, wir wussten auch nicht so richtig wie es funktionirt und haben uns einfach auf gut Glueck ein Brett ausgeliehen. Am 31. sind wir dann alle zusammen (9) nach Mazunte gefahren, ein kleiner,ruhiger und superschoener Strand 1 Stunde suedlich von Puerto Esc. Dort haben wir eine kleine Bootstour mit schnorcheln, Riesenschidkroeten, Delphine und Sonnenuntergang angucken gemacht. War genial! Von dort aus gings am naechsten Morgen dann weiter nach Chacahua, was ca. 3 Stunden im Norden von Mazunte liegt. Chacauhua ist eine Insel die zwischen einer Lagune und dem Meer liegt. Um sie zu erreichen muss man mit einem Boot zunaechst die Lagune ueberqueren, was ca. eine halbe Stunde dauert und einfach nur faszinierend ist (mir fehlen so langasam postive Adjektive :-D). Der Strand von Chacahua war auch schon ziemlich voll, wie so ungefaehr jeder Strand aufgrund der Ferien. Wir hatten aber tolle 2 Tage dort, das Wasser ist superklar und der Sand koennte feiner kaum sein. Der Rutsch ins neue Jahr ist also gut gelungen, natuerlich vermisst man die Freunde, aber ich war zumindest nicht alleine und hatte Spass;-). Gestern gings dann im Corsa von Jorge zusammen mit Anja zunaechst nach Acapulco, was ich mit dem Bus direkt weiter nach Puebla verlassen habe. Meine Gefaehrten bevorzugten es, ein Schweinegld fuer eine Nacht in der Hotelmetropole auszugeben.
Das war also meine erste grosse Reise innerhalb meiner grossen Reise...Ich habe leider selbst nur Papierfotos mit einer billigen Kodak geschossen, die ich nun erst noch zum Entwickeln bringen muss :-), aber ich werde mir auf jeden Fall in naechster Zeit die Bilder der anderen holen. Ich will euch all diese Dinge natuerlich nicht vorenthalten...
Auch habe ich nun eine neue Digicam und bin somit ab sofort nicht mehr auf die Bider der anderen angewiesen...
Ich wuensche allen ein froehliches Jahr 2008!!!!!!!!!!
Eingestellt von Dever @ 16:23 4 Kommentare
Freitag, 14. Dezember 2007
vacaciones!!!!
Endlich hab ich die ersten Ferien hier in Mexico erreicht und morgen gehts ab in den Urlaub!!!!Nicht, dass die Arbeit mir keinen Spass machen wuerde, aber ich bin schon richtig froh, einmal fuer laenger als ein Wochenende aus dem Buero rauszukommen.
Zu meiner Reise: Ich werde zunaechst in das 5 Sunden noerdlich gelegene Querétaro fahren, wo ich bei Antonia im Projekt unterkommen werde. Nach ca. 3 Tagen gehts dann weiter nach Guanajuato (vielleicht mit Zwischenstop in San Miguel Allende), wo ich ueber Hospitalityclub.org Unterkunft gefunden habe (lohnt sich echt, sich dort anzumelden, wenn man gerne reist und Leute aus anderen Laendern kennenlernen will!). Dann folgt das traditionelle Guadalajara, doert schlafe ich bei einem Bruder einer Geschaeftskollegin und werde hoechstwahrscheinlich ueber Weihnachten bleiben. Letzter Halt wird dann Morelia sein. Auch dort habe ich eine Schlafgelegenheit ueber Hospitalityclub gefunden. Nach meiner Reise werde ich dann genaueres ueber diese Staedte berichten, bisher bin ich noch etwas ahnungslos. Doch ich denke, dass diese Staedte in dieser Region Mexikos die wichtigsten und sehenswerten sind und wohl mit toller Architektur, Kathedralen, Museen und mexikanischen Traditionen zu den schoensten Staedten ganz Mewxikos zaehlen. Wie gesagt, spaeter dann meine eigenen Erfahrungen!
Ansonsten wuensch ich allen frohe Weihnachten und eine guten Rutsch, es wird fuer mich schon seltsam werden, das erste mal in meinem Leben Weihnachten ohne Familie und Silvester ohne die besten Freunde (you know who I`m talking to MAX, ALEX, OLLI, DANI!!!) zu verbringen.
FELIZ NAVIDAD
Eingestellt von Dever @ 20:54 0 Kommentare
